34 🛡 Das richtige TUN! (auf YouTube gelöscht)

Ausgerechnet dieses Video wurde auf dem YouTube Kanal Ewiger Bund gelöscht. Warum wohl?

Distanzierung von Aktionismus.

Immer wieder erreicht uns – selbst aus unseren eigenen Reihen – die Frage, warum sich Bismarcks Erben, der Ewige Bund oder der VHD nicht an sog. patriotischen Aktionen beteiligen. In der Regel handelt es sich dabei um Veranstaltungen, die zu einem bestimmten Datum an einem bestimmten Ort unter den deutschen Farben schwarz, weiss und rot stattfinden sollen. Beispielhaft seien Veranstaltungen der jüngeren Vergangenheit genannt, wie diverse Versammlungen vor dem Reichstag in Berlin, Kundgebungen vor dem Neuen Palais in Potsdam oder Geburtstagsbesuche auf Burgen.

Es ist wahr: Bismarcks Erben, der Ewige Bund wie auch der Vaterländische Hilfsdienst distanzieren sich ganz entschieden von derartigen Aktionen. Als Grund, warum das so ist, zeige ich einfach mal die Wirkungen auf, die eben genannte Beispiele hervorgerufen haben.

Im vergangenen Sommer wurde eine Veranstaltung am Reichstag dazu genutzt, mutmaĂźliche Patrioten und die Reichsflagge fĂĽr einen inszenierten Reichstagssturm zu missbrauchen. Die Darstellungen in der Presse dĂĽrften den meisten bekannt sein, sie gaben bereits seinerzeit Anlass, ein Verbot der Reichsflagge in die Diskussion zu bringen.

Eine Veranstaltung am Neuen Palais in Potsdam gab beispielsweise den Potsdamer neuen Nachrichten die Gelegenheit zu titeln: „Reichsbürger in Potsdam! Rechtsextremisten wollen den Kaiser zurück.“

Der Aufruf, am 10. Juni 2021 die Burg Hohenzollern zu besuchen, um Geburtstagsgrüße zu überbringen, gab den Stuttgarter Nachrichten die Möglichkeit zu titeln: „Reichsbürger vor Burg Hohenzollern“ und der Schwarzwälder Bote schrieb: „Rechte, Monarchisten und Kaiserfans belagern Burg Hohenzollern.“

Schlagzeilen wie diese dienen einzig und allein dazu, kaisertreue Deutsche in die rechtsextreme Ecke zu schieben, sie als Reichsbürger zu diffamieren und, da auch der Begriff Kaiser aufgegriffen wird, diesen ebenfalls dem rechtsextremen Milieu zuzuordnen. Gerade letzteres ist vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte um die Verbindungen des Kronprinzen Wilhelm mit dem Nationalsozialismus Benzin ins Feuer der Meinungsmanipulation und damit ein großer Schaden für die Sache.

Es setzt das Haus Hohenzollern und damit das legitime deutsche Staatsoberhaupt einem zusätzlichen Druck aus – öffentlicher Druck, der überhaupt nicht nützlich sondern gegenteilig absolut schädlich ist.

Die deutsche Frage wurde weder 1933 noch 1989 fahnenschwenkend gelöst sondern im Gegenteil: Die Deutschen übersahen es, die deutsche Frage zu lösen, weil sie mit Fahnenschwenken abgelenkt waren. Gleiches kann man in der Gegenwart entdecken, auch wenn heute viele Deutsche schon die richtige Fahne schwenken.

Die Motivation dabei ist in der Regel „Etwas tun.“ Tatsächlich ist „Fahnenschwenken“ eine Tätigkeit aber man muss sich auch mal fragen: Ist es eine sinnvolle Tätigkeit? Ist es eine Tätigkeit, die der Lösung der deutschen Frage nutzt? Oder wird diese Tätigkeit eher be-nutzt, um die Lösung der deutschen Frage zu verhindern, in dem sie wie in den eben genannten Beispielen öffentlich dargestellt wird?

Der Duden definiert Aktionismus mit „Bestreben, das Bewusstsein der Menschen oder bestehende Zustände durch [provozierende, revolutionäre, künstlerische] Aktionen zu verändern.“

Glaubt wirklich irgendjemand, der die Medienlandschaft der vergangenen Jahre beobachtet hat, daß das Erscheinen schwarz-weiss-roter Flaggen irgend etwas am Bewusstseinszustand des deutschen Michels ändern kann?

Schon Reichsgründer Otto von Bismarck erkannte, daß Aktionismus selten förderlich ist, und er erteilt uns seinen Rat dazu: „Der Fehler liegt eben darin, daß auf das Erscheinen mehr wert gelegt wird; auf das Sein und Können aber kommt es an und das ist nur die Frucht ernster und besonnener Arbeit.“

Diesen Rat gilt es zu verinnerlichen: Die deutsche Frage kann nicht durch das bloße Erscheinen und sie wird nicht durch bloßes Erscheinen gelöst werden. Die Lösung der deutschen Frage bedarf ernster und besonnener Arbeit der Deutschen, denn die deutsche Frage besteht im Kern in der Handlungsunfähigkeit staatlicher Organe.

Anstatt also Geld und Zeit mit Aktionen auf – obendrein nach gültigem Recht illegalen – Veranstaltungen zu verschwenden sollte jeder Deutsche einmal in sich gehen und sich die Frage stellen: Was kann ich dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit staatlicher Organe wieder herzustellen? Was kann ich dazu beitragen, die deutsche Frage zu lösen?

Der Ewige Bund hat diese Fragen für sich beantwortet und mit dem Vaterländischen Hilfsdienst ein Werkzeug geschaffen, daß jeder nutzen kann um sich aktiv an der Lösung der deutschen Frage zu beteiligen. Wer das Bewusstsein seiner Mitmenschen verändern möchte, der muss sie mit Wissen versorgen. Wer die Zustände ändern will, oder konkreter, wer das herrschende Unrecht wieder der Rechtsstaatlichkeit unterwerfen will, der muss in Erfahrung bringen, wie diese Rechtsstaatlichkeit organisiert ist.

Tatsächlich liegt die Lösung der deutschen Frage im Tun, aber eben nicht im „etwas Tun“ sondern im „richtigen Tun“. Der Ewige Bund und mit ihm der Vaterländische Hilfsdienst haben sich für das richtige Tun entschieden. Wir arbeiten mit größtmöglicher Aufmerksamkeit und unserer gesamten Kraft an der Lösung der deutschen Frage. Aus unserer Sicht ist jede Form von Aktionismus reine Verschwendung von Energie und Ressourcen, was letztlich wieder nur den herrschenden Zuständen dient. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen.

Das wollen wir und deshalb distanzieren wir uns von jeglichem Aktionismus. Nur brüderlich vereint, in gemeinsamer, ernster und besonnener Arbeit können und werden Deutsche die deutsche Frage lösen. Deshalb rufen wir jeden deutschen Patrioten dazu auf, in unsere Reihen zu treten um vom Aktionismus ins zielgerichtete Handeln zu kommen. Nur so lässt sich das Ziel erreichen: Wohlfahrt für das deutsche Volk und Frieden und Freiheit für die ganze Welt.

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