20 Preußen-Deutschland Teil 3

Wissen ist eine Holschuld 20

Preußen-Deutschland Teil 3

Um den Zugang der Deutschen zu ihrer wahren Geschichte weiter zu ermöglichen, werfen wir erneut einen Blick in das Buch „Preußen und die Wurzel des Erfolgs.“

Seite 79

Die Herstellung der deutschen Einheit 1871 bedeutete angesichts dieser politischen Vergangenheit so etwas wie eine internationale Revolution. Dessen war sich nicht nur Bismarck bewusst.

Wenn die führenden Staatsmänner in Europa mehr Verstand und Einsicht in die Notwendigkeiten der wirtschaftlichen Entwicklungen Europas besessen hätten, wäre mit der Einheit Deutschlands schon damals ein Kristallisationspunkt entstanden, der dem Kontinent eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht hätte, die den USA und dem Fernen Osten ebenbürtig gewesen wäre.

Neid, Haß und Uneinsich tigkeit der europäischen Staatsmänner haben diese Chance für Europa verhindert.

Seite 81

Bei der Gründung des Deutschen Kaiserreichs als Bundesstaat im Jahre 1871 durch die deutschen Fürsten und die Städte Lübeck, Hamburg und Bremen betrug die Einwohnerzahl rund 40 Millionen. Bis zum Jahre 1914 war die Bevölkerung durch Geburtenüberschüsse auf über 67 Millionen angewachsen.

… Die Bewältigung dieser Bevölkerungsentwicklung stellte das vordringlichste Problem des Kaiserreichs dar, nicht der Kampf der Parteien untereinander, auch nicht die Gegnerschaft der Sozialdemokraten zum Staat und schon gar nicht die Aufrechterhaltu ng des Dreiklassenwahlrechts in Preußen und Sachsen.

Denn die entscheidenden Gesetze wurden nicht im Preußischen oder Sächsischen Landtag verabschiedet, sondern im Reichstag.

Seite 82

Die allgemeine Zustimmung der Bevölkerung, die der Einigung der deutschen Länder entgegengebracht wurde, hätte eigentlich dazu führen müssen, die Regierung in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Aber der Deutsche ist, wie Bismarck einmal vor dem Reichstag sagte, von Grund auf ein Nörgler. Deshalb konnte die kritische Presse mit einer großen Resonanz in der Bevölkerung rechnen.

So hat die linke und linksliberale Presse wesentlich dazu beigetragen, die Regierungstätigkeit noch zusätzlich zu erschweren, indem sie die ideologischen, sozialen und religiösen Gegensätze schürte, statt sie zu kalmieren [d.i. besänftigen].

Bismarck übte am 26. November 1884 vor dem Reichstag Kritik an dem sich ausbreitenden Berufsparlamentariertum, an den vielen Abgeordneten, die nicht für die Politik, sondern von der Politik lebten. (eig. Anm. siehe Video 1 „Wissen ist eine Holschuld“, Bundestag im Reichstag, YouTube Kanal Ewiger Bund)

Das einträgliche, im Reichstag stark vertretene „Pressegewerbe“ sei die ökonomische Basis dieser „Abgeordneten von Beruf“, die dem Parlament nicht die Landesinteressen, sondern ihre eigenen Interessen zum Zweck ihrer eigenen Herrschaft vertreten würden.

Der Anspruch von Journalisten auf Meinungsführerschaft und ihre meist oppositionelle Einstellung gegenüber konservativen Regierungen haben sich bis heute nicht geändert.

„Es ist eine weitverbreitete, aber unberechtigte Auffassung, als ob auf seiten der Opposition immer die größere Tüchtigkeit sei als auf seiten derer, die mit der Autorität in Frieden leben“ (Otto Hinze). Zitat Ende.

Weit über 100 Jahre nach Bismarcks Kritik an diesem Berufsparlamentariertum sind seine schlimmsten Erwartungen weit übertroffen worden. Wir erleben gerade, was aus einer Nation werden kann, wenn es im Parlament nicht ausschließlich um Landesinteressen, sonder nur um persönliche Bereicherungen geht.

Einmal mehr bestätigt sich der Weitblick eines Otto von Bismarcks.

Wo mag er wohl sonst noch überall recht gehabt haben?


Quelle: Preußen und die Wurzeln des Erfolgs https://preussenjournal.net/2018/10/21/preussen-und-die-wurzeln-des-erfolgs/

2 Gedanken zu „20 Preußen-Deutschland Teil 3“

  1. Einmal mehr bestätigt sich der Weitblick eines Otto von Bismarcks. Wo mag er wohl sonst noch überall recht gehabt haben?
    Deutsche wählen noch im 21. Jahrhundert keine Volksvertreter, sondern bewußt handelnd Parteien!! Deshalb lassen wir Oswald Spengler, mit dem „Weimarer- Syndrom“ und seinem Buch, Jahrgang 1926, „Untergang des Abendlandes“, oft zu Wort kommen: „Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine Firma. In ihren Satzungen ist nicht vom Volk die Rede, sondern von Parteien. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern Parteien; keine Rechte, sondern Parteien; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von Parteien.“ Die Gefahr, die von der politischen Parteienstruktur im geltenden Recht für die Zukunft des deutschen Volkes ausgeht, wurde vom Reichskanzler bereits im 19. Jahrhundert erkannt. Im Jahr 1878 erschien von Bismarck das „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ (Reichs-Gesetzblatt Nr. 34, S. 351). Das Gesetz war gültiges Recht bis zum 31. März 1881. Damit keine falschen Hoffnungen entstehen hier, u.a. der Wortlaut im §1 „Vereine, welche durch sozialdemokratische, sozialistische oder kommunistische Bestrebungen den Umsturz … bezwecken, sind zu verbieten.“ Bereits Bismarck hat die Gefahr, das schädliche Tun der Partei-Vereine gegen das deutsche Volk, im Deutschen Reich sichtbar erkannt. Was O.v. Bismarck im 19. Jahrhundert zur Sache der Machtbestrebungen der Vereine erkannte, Hr. Spengler im Jahr 1926 in Tatsachen setzte, haben die Deutschen im 21.Jahrhundert noch nicht begriffen: Sie wählen weiterhin, aktuell Vereinspolitiker, sie wählen Parteien. Wir haben keine Staatsform, sondern eine Firma, die BRD GmbH im Handelsrecht, in Deutschland. Die Vereine haben über ihre hundertjährige Herrschaft, im Belagerungszustand, nichts für die Freiheit des deutschen Volkes getan, sondern Kriege gegen souveräne Staaten unterstützt und am Kriegsgeschehen der USA aktiv teilgehabt.
    In unserem AKB gibt es wohl qualifizierte Juristen, die das Gesetz des Jahres 1878, unserer Situation im 21. Jahrhundert, entsprechend anpassen können: Keine Parteien (Vereine) im Reichstag oder in anderen Körperschaften der Staatsstruktur im Deutschen Reich. Die staatspolitischen Ideen eines Friedrich und Bismarck bleiben unsere Leitsätze zum Beenden des Belagerungszustandes unserer Heimat: „Die völkerrechtliche Politik und das Recht der der deutschen Nation, ungeteilt als solche zu leben und zu atmen, kann nicht nach privatrechtlichen Grundsätzen (von Partei-Vereinen) beurteilt werden“. Und: „Die Reichsverfassung sichert der deutschen Nation die völkerrechtliche Existenz.“
    Wo sind die Deutschen; nur wir, die Deutschen, gestalten unsere Zukunft im gültigem Recht. Deutsche, bitte meldet Euch zur Volkserfassung! Hier der Ablauf: https://www.ewigerbund.org/volk/

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  2. „Unterschiede springen sofort ins Auge“, ein Spruch der Großmutter!
    Ich betrachte das Foto, erschienen im Jahr 1961: Dr. C. Adenauer steht im Bundestag am Rednerpult und rezitiert zu „Status quo“. Hinter und neben dem Rednerpult sitzen die Männer (Kleiderordnung!) des Bundestages. Vielleicht kennt man das Foto; veröffentlicht „Auf den Spuren grosser Deutscher“, Verlag +KUNTH+; es gibt andere Quellen zur Auswahl und Ansicht. Werfen Sie einen Blick auf die „gewählten“ Parteigenossen im Bundestag im Jahr 2021 oder 2022. Heutig im 21. Jahrhundert im Bundestag ein anderes Geschehen: „Gewählte“ Frauen und Männer der Partei-Vereine, im aktuellen Outfit im Bundestag. Die Verfügungen im Bundesstag haben sich geändert: Ersetzungsmigration (Volksaustausch), Gesundheitsdiktatur, Impfterror, Knechtschaft, Plünderung, Destruktion im Handwerk und Gewerbe, NATO, Kriegsführung (z.B. Jugoslawien, Afghanistan, Mali, Ukraine). Jeder sollte sich erinnern, wie unter weit hergeholten Vorwänden Angriffskriege gegen Jugoslawien, Irak, Libyen entfesselt wurden, in denen Hunderttausende von Zivilisten getötet wurden.
    Das Bildnis zum Lehrbrief „Wissen ist eine Holschuld“, Video Nr. 20, hat die Anregung zum Vergleich der Strukturen gegeben. Einwohner (DEUTSCH) meldet Euch bitte zur Volkserfassung! Hier die Quelle: https://www.ewigerbund.org/volk/

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